Datenschutzerklärung
This page in English: Privacy Policy
Diese Seite kommt mit sehr wenigen Daten aus. Das ist Absicht und keine Auslassung – was hier nicht steht, wird auch nicht erhoben.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Micha Bredemeier
Walwenstraße 4
32425 Minden
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen nicht vor.
2. Was diese Website nicht tut
Es findet keine Reichweitenmessung, keine Analyse des Nutzungsverhaltens und kein Tracking statt. Es sind keine Inhalte Dritter eingebunden – keine externen Schriftarten, keine Karten, keine Videos, keine Schaltflächen sozialer Netzwerke. Es besteht kein Nutzerkonto und keine Anmeldemöglichkeit.
Cookies
Ein Cookie zur Wiedererkennung oder zur Reichweitenmessung wird nicht gesetzt. Gesetzt wird ein einziges Cookie, und zwar ausschließlich während der Freigabe eines Zoom‑Kontos: Es merkt sich für zehn Minuten, welcher Freigabevorgang gerade läuft, und verhindert damit, dass jemand einen fremden Vorgang unterschiebt. Es enthält eine Zufallszeichenfolge und die Meeting‑ID, sonst nichts, und verfällt mit dem Abschluss des Vorgangs. Für dieses Cookie ist keine Einwilligung erforderlich, weil es für den ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
3. Bereitstellung der Website
Beim Aufruf dieser Seiten werden technisch zwingend Verbindungsdaten übertragen, darunter Ihre IP-Adresse, der Zeitpunkt des Aufrufs, die aufgerufene Adresse sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem. Ohne diese Angaben könnte die Seite nicht an Ihr Gerät ausgeliefert werden.
Auf dem Webserver werden diese Zugriffe nicht protokolliert; die Zugriffsprotokollierung ist abgeschaltet. Lediglich im Fehlerfall können technische Meldungen anfallen, die eine IP-Adresse enthalten können. Diese werden nicht ausgewertet. Der Umfang dieser Meldungen ist begrenzt; ist die Grenze erreicht, werden die jeweils ältesten Einträge überschrieben.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse besteht in der technischen Bereitstellung und Sicherheit des Angebots.
4. Auslieferung über Cloudflare
Diese Website wird über das Netzwerk der Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA, ausgeliefert. Cloudflare übernimmt die verschlüsselte Verbindung zu Ihrem Browser und schützt das Angebot vor Überlastung und Angriffen. Dabei verarbeitet Cloudflare die unter Ziffer 3 genannten Verbindungsdaten in meinem Auftrag.
Es besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Soweit dabei Daten in die USA übermittelt werden, stützt sich die Übermittlung auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse besteht im sicheren und ausfallarmen Betrieb der Website.
5. Kontaktaufnahme per E-Mail
Wenn Sie mir schreiben, verarbeite ich Ihre Nachricht und die darin enthaltenen Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihres Anliegens. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei vertragsbezogenen Anfragen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ich lösche die Nachricht, sobald sie erledigt ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.
E-Mails an [email protected] werden über Cloudflare Email Routing an mein persönliches Postfach bei Posteo weitergeleitet. Auch hierfür gilt das unter Ziffer 4 Gesagte.
6. Die Anzeige für Wortmeldungen
Über diese Seiten wird eine Anwendung angeboten, die einem Zoom‑Meeting als gewöhnlicher Teilnehmer beitritt, um anzuzeigen, wer die Hand gehoben hat. Dazu liest sie die Teilnehmerliste des Meetings: Anzeigenamen, ob das Mikrofon offen ist, und ob jemand Gastgeber oder Co‑Gastgeber ist. Mehr erhält sie von Zoom nicht – weder Bild noch Ton, keine Gesprächsinhalte, keine Chat‑Nachrichten. Diese Angaben bleiben im Browser des Anzeigegeräts und erreichen den Server dieses Angebots nicht.
Die Anwendung kann im Meeting auch handeln, sofern ihr Gastgeber‑ oder Co‑Gastgeber‑Rechte erteilt wurden: Ein Tippen auf eine Meldung schaltet das Mikrofon der betreffenden Person frei, und eine Schaltfläche nimmt alle gehobenen Hände auf einmal herunter. Ohne diese Rechte bleibt sie reine Anzeige.
Damit das alles möglich ist, gibt das Zoom-Konto, dem das Meeting gehört, die Anwendung einmalig frei.
Was dabei gespeichert wird
Auf dem Server werden je Freigabe ausschließlich diese Angaben abgelegt:
- eine zufällig erzeugte Kennung der Freigabe,
- die Konto- und die Benutzerkennung des freigebenden Zoom‑Kontos (technische Zeichenfolgen von Zoom, keine Namen),
- die Nummern der freigegebenen Meetings,
- die von Zoom ausgestellten Zugangsschlüssel – ein kurzlebiger Schlüssel für den einzelnen Zugriff, ein Schlüssel zu dessen Erneuerung und der Ablaufzeitpunkt des ersten – gemeinsam verschlüsselt mit AES‑256‑GCM,
- der Zeitpunkt der Freigabe, der Zeitpunkt der letzten Erneuerung und gegebenenfalls der Zeitpunkt des Verfalls samt einer kurzen technischen Begründung (etwa „Zoom lehnte die Erneuerung ab“).
Was auf dem Server nicht gespeichert wird
Kein Name, keine E‑Mail‑Adresse, kein Kenncode des Meetings, keine Namen von Teilnehmenden, keine Gesprächsinhalte. Die Anwendung nimmt weder Bild noch Ton auf und zeichnet nichts auf. Die E‑Mail‑Adresse des freigebenden Kontos wird bei der Freigabe einmal angezeigt, damit erkennbar ist, welches Konto freigegeben hat, und nicht gespeichert.
Die Namen der Teilnehmenden, die auf dem Anzeigegerät erscheinen, kommen unmittelbar von Zoom in den Browser dieses Geräts. Sie werden weder an den Server dieses Angebots übermittelt noch dort gespeichert und verschwinden, sobald die Seite geschlossen wird.
Was auf dem Anzeigegerät bleibt
Im Einwahlformular ist der Haken Einwahldaten auf diesem Gerät merken voreingestellt. Bleibt er gesetzt, legt der Browser Meeting‑ID, Kenncode und Anzeigename in seinem lokalen Speicher ab. Das ist der Zweck der Einstellung: Beim nächsten Aufruf steht das Formular ausgefüllt da, und ein Tippen auf Beitreten genügt – niemand muss die Nummer jedes Mal neu eintippen.
Gemerkt werden bis zu vier Einwahlen, nicht nur die letzte. Wird dasselbe Gerät für Meetings verschiedener Zoom‑Konten benutzt – was vorkommt, wenn mehrere sich ein Gerät teilen –, liegen deren Meeting‑IDs und Kenncodes nebeneinander auf dem Gerät, und ein Tippen auf eine der Nummern füllt das Formular damit aus. Das ist gewollt, weil es der Zweck des Hakens ist; wer es nicht will, nimmt den Haken heraus.
Damit das nachvollziehbar bleibt, zeigt das Einwahlformular jede gemerkte Nummer an – auch wenn es nur eine ist. Neben jeder steht ein Kreuz, das sie vergisst. Im Zahnrad oben rechts räumt Gemerkte Einwahlen vergessen alles auf einmal weg, samt dem vorausgefüllten Formular. Wer das Gerät weitergibt, kann es damit leer weitergeben, ohne in den Browsereinstellungen etwas suchen zu müssen.
Auf sehr flachen Fenstern – einem Telefon im Querformat – bleibt die Liste weg, damit der Beitreten-Knopf sichtbar bleibt. Das Vergessen steht dann im Zahnrad oben rechts, und zwar nur dann, wenn dieses Gerät sich etwas gemerkt hat.
Diese Angaben verlassen das Gerät nicht und werden nicht an den Server dieses Angebots übermittelt. Wer sie dort nicht ablegen möchte, nimmt den Haken heraus; entfernen lassen sie sich, indem man in den Browsereinstellungen die Websitedaten für meldungen.app löscht. Ebenfalls lokal gespeichert werden eine laufende Redezeit und die Einstellung, ob die Teilnehmerliste im Ruhezustand angezeigt wird.
Empfänger
Zur Freigabe und zum Beitritt werden Daten mit der Zoom Communications, Inc., 55 Almaden Blvd, Suite 600, San Jose, CA 95113, USA, ausgetauscht. Als Vertreterin in der Europäischen Union benennt Zoom die Workvivo Limited, 4th Floor, City Quarter, Lapps Quay, Cork T12W832, Irland. Welche Daten Zoom dabei selbst verarbeitet, richtet sich nach den Bestimmungen von Zoom; auf diese Verarbeitung habe ich keinen Einfluss. Eine Weitergabe an weitere Dritte findet nicht statt.
Rechtsgrundlage und Speicherdauer
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse besteht darin, die freigegebene Verbindung zum Meeting ohne erneute Anmeldung bereitstellen zu können.
Die Angaben bleiben gespeichert, solange die Freigabe besteht. Wird sie in Zoom entfernt, werden sie sofort gelöscht (siehe Ziffer 7).
Wird eine Freigabe 90 Tage lang nicht genutzt, verliert sie durch Zeitablauf ihre Gültigkeit. Die Zugangsschlüssel werden in diesem Moment gelöscht. Erhalten bleiben allein die Meeting‑ID, die Kontokennung und der Zeitpunkt – und zwar deshalb, weil die Anzeige sonst „dieses Meeting ist nicht freigegeben“ melden würde, obwohl in Wahrheit eine Freigabe bestand und nur abgelaufen ist. Erteilen Sie die Freigabe erneut, wird derselbe Eintrag wieder vollständig verwendet.
7. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie das Recht, der Verarbeitung zu widersprechen (Art. 21 DSGVO). Wenden Sie sich dazu an die oben genannte Adresse.
Für die Löschung (Art. 17 DSGVO) brauchen Sie mich nicht anzuschreiben: Entfernen Sie meldungen.app in Ihrem Zoom-Konto, dann benachrichtigt Zoom diesen Dienst automatisch, und die zu Ihrem Konto gespeicherten Angaben werden sofort gelöscht. Der Weg dorthin steht in der Anleitung.
Unabhängig davon können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist die Behörde Ihres Wohnsitzes oder die für mich zuständige Stelle:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen
Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de
8. Änderungen
Diese Erklärung gilt für das Angebot in seinem gegenwärtigen Umfang. Ändert sich, welche Daten verarbeitet werden, wird sie vorher angepasst.
Stand: 09.10.2026